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Dachdecker

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Dachdecker

Der Dachdecker ist ein Handwerksberuf, unter dem sich auch jeder Laie sofort etwas vorstellen kann. Jedoch ist die Tätigkeit des Dachdeckers heutzutage weit vielfältiger, als es auf den ersten Blick den Anschein macht, und geht weit über das reine Decken von Dächern mit unterschiedlichen Dachziegeln und Materialien hinaus. Die Aufgaben eines Dachdeckers reichen vom Steil- und Flachdachdecken über die Wärmedämmung und Isolierung von Dächern und Außenwänden, dem Abdichten und Verkleiden, der Dachrinnenreinigung, bis hin zur Installation von Photovoltaikanlagen, der Begrünung von Dächern, dem Errichten von Blitzableitern oder dem Einbau von Dachfenstern, Jalousien und Sonnenschutzelementen. Das Dachdeckerhandwerk verlangt daher eine umfassende Ausbildung in den Bereichen Dachtechnik, Wandtechnik, Abdichtungstechnik und Flachdachbau. Ein ausgeprägtes Fachwissen bezüglich der verschiedenen Dacharten und der Statik von Dächern und Dachstühlen ist ebenfalls Voraussetzung.

Dachdecker

Tätigkeiten als Dachdecker

Die Tätigkeiten als Dachdecker sind vielfältig und abwechslungsreich. Schon allein das reine Dachdecken ist daher so spannend, da es mittlerweile mehr als zwanzig unterschiedliche Dacharten und Dachformen gibt, die es mit den verschiedensten Methoden und Materialien zu decken gilt. Hierbei spielt insbesondere die Statik der Dächer und des Dachstuhls eine entscheidende Rolle, um auch bei schweren Belastungen, beispielsweise dem Schneefall im Winter oder einer zusätzlichen Gewichtszunahme durch Dachterrassen oder Dachgärten, Stand zu halten.

Die folgenden Dacharten und Dachformen und Bezeichnungen sind uns heute bekannt:

Flachdach, Satteldach bzw. Giebeldach, Pultdach, Mansarddach, Zwerchdach, Zeltdach, Walmdach, Krüppelwalmdach, Fußwalmdach, Kegeldach, Helm, Zwiebelhelm, Laternendach, Pagodendach, Welsche Haube, Faltdach, Bogendach, Spitztonnendach, Grabendach, Schmetterlingsdach, Sheddach, Schleppdach, Rhombendach, Tonnendach.

Heutzutage ist in Deutschland das Satteldach die beliebteste und häufigste Dachform insbesondere für Privathäuser. Die klassische und zeitlose Dachform, mit zwei geneigten Dachflächen, lässt sich durch die riesige Auswahl an Materialien und Farben für Dachziegel und weitere Deckmaterialien weiter individualisieren. Auch das Flachdach nimmt im privaten Hausbau immer mehr an Beliebtheit zu. Grund hierfür ist mit Sicherheit auch die zusätzliche Nutzfläche des Flachdaches als Dachterrasse oder Dachgarten.

 

Ausbildung zum Dachdecker

In der Ausbildung zum Dachdecker lernen Dachdeckergesellen wie man Dächer und Wandflächen mit unterschiedlichen Materialien wie bspw. Schindeln, Dachsteinen, Dachplatten oder Schiefer deckt und Wandflächen fachmännisch verkleidet. Die einzelnen Isolierschichten, unter anderem die Wärmedämmung und Dampfsperre, für ein energetisches Dach nach heutigem Standard sind genauso Ausbildungsinhalt wie die Montage von Solar- und Photovoltaikanlagen, die Abdichtung von Dächern, das Anbringen von Blitzschutzanlagen und die eigene Sicherheit auf dem Dach. Die duale Ausbildung findet im geeigneten Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule statt und dauert in der Regel drei Jahre. Eine Spezialisierung während der Ausbildung in eine der fünf Fachrichtungen Abdichtungstechnik, Außenwandbekleidungstechnik, Dachdeckungstechnik, Energietechnik und Reetdachtechnik ist vorgesehen. Die Reetdachtechnik findet hierbei primär in Norddeutschland und dem Ostseeküstenraum statt und wird allgemein auch als Rohrdach- oder Schilfdachtechnik bezeichnet. 

 

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