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Berlin, München

Metzger & Fleischer

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Fleischer & Metzgerei

Metzger oder Fleischer – ein Handwerk mit langer Tradition

Der Metzger, wie das Handwerk seit 1966 offiziell in Deutschland heißt,  gehört zu den wohl bekanntesten und ältesten Handwerkern. In Süd- und Westdeutschland heißt er im Sprachgebrauch Metzger und seine Firma wird als Metzgerei bezeichnet, in Mittel- und Ostdeutschland spricht man hingegen immer noch von Fleischer und seinem Betrieb als Fleischerei, in Norddeutschland wird er noch immer als Schlachter bezeichnet. Seine historischen Namen reichen von Schlächter, Fleischhacker über Fleischhauer bis hin zu Knochenhauer oder Metzler.

Die Kunden des Metzgers schätzen heute insbesondere die Regionalität beim Einkauf der Tiere aber auch die artgerechte Haltung und Aufzucht sowie eine traditionelle Schlachtung und Verarbeitung im Metzgereibetrieb vor Ort ist vielen Kunden wichtig. Aus verschiedenen Fleischarten entstehen durch meist langjährige Erfahrung der Metzgerei und oft althergebrachten Rezepte des Metzgermeisters verschiedenste wohlschmeckende Fleisch und Wurstwaren. Ergänzt wird das Angebot in seiner Metzgerei meist mit einer reichlich bestückten Vespertheke, wo sowohl kalte als auch warme Snacks angeboten werden.

Hier gibt es vom allseits beliebten Fleischkäsebrötchen, welches in manchen Teilen Deutschlands auch liebevoll Leberkäsweckle genannt wird, bis hin zu feinen Salaten verschiedenster Art auch Schweine-, Kalb-, Puten- und Hähnchenschnitzel sowie deftige Frikadellen.

Eine gut sortierte und umfangreiche Käsetheke gehört meist ebenfalls dazu und rundet das Angebot der Metzgerei ab.

Viele Metzgereien bieten heute zusätzlich einen Cateringservice an. Hierbei werden kalte und warme Platten im Kundenauftrag zusammengestellt und direkt an den Veranstaltungsraum geliefert.

Fleischer & Metzgerei

Tätigkeiten des Metzgers

Der Metzger stellt verschiedene Fleisch und Wurstprodukte her und verkauft diese in seiner Metzgerei. Dazu verwendet er Fleisch von Rind, Kalb, Schwein, seltener aber auch Esel-, Haase-, Ziegen-, Lamm- und Schaffleisch. Auch Wildfleisch vom Wildschwein, Reh und Hirsch wird angeboten und verarbeitet. Geflügel wie Ente, Gans, Pute und Hähnchen bereichern sein Angebot.

Das Angebot einer Metzgerei umfasst zum Beispiel:

Zarter Kalbsbraten aus Schulter und Hals, Kalbskotelette, Steaks, auch mariniert, Kalbshaxen am Stück oder in Scheiben. Vorbereitete Schaschlik und Pfannenfertiger Gulasch oder Gyros.

Schweinebraten, Schweinehaxen, Ripple, Rollbraten, Rollschinken, Schäufele, Filet, Schnitzel vom Hals oder Rücken, Beinscheiben, feiner Hochrücken, Bugblatt und Filet für einen zarten Schmorbraten oder sauer eingelegt als Sauerbraten.

Spickbraten aus der Keule, zarte Rouladen, auch fertig gefüllt. Lammbraten, Lammfilet, Lammschulter, Lammkotelett. Putenschnitzel, Brust und Keulen, Hähnchenschnitzel, Brust und Keulen sowie Flügel.

 

Zu den bekanntesten Wurstsorten gehören:

Fleischwurst, Schinkenwurst, Bierwurst, Bierschinken, gekochter Schinken, Lyoner, Käsebierwurst. Schinkenknacker, Leberwurst, Landjäger sowie Fleischkäse in verschiedenen Varianten. Auch geräucherte oder Luftgetrocknete Wurstspezialitäten wie Speck und Schinken aber auch Salami, Parma-Schinken und Serrano-Schinken sind in Deutschland sehr beliebte Wurstwaren.

Metzger und Metzgerinnen stellen in Handarbeit und heutzutage oft mit Unterstützung moderner Maschinen verschiedenste Fleisch und Wurstprodukte her. Die Herstellung von Feinkosterzeugnissen, pfannenfertigen oder bereits vorgegarten Gerichten bis hin zu Konserven gehört ebenfalls zu seiner Tätigkeit. In seinem Metzgerfachgeschäft präsentiert der Metzger seine Ware und verkauft diese. Er berät seine Kunden zu allen Fragen rund um seine Produkte und bietet oft auch zusätzliche Services wie z.B. Catering an.

Die Ausbildung zum Metzger / Fleischer

Der Weg zum Metzger beginnt mit der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb, also einem Metzgereifachgeschäft mit Metzgermeister als Leiter. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist eine duale Ausbildung in der Fachschule und dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb. Nach dem Ablegen der Gesellenprüfung kann der Metzgergeselle z.B. in einem Meisterbetrieb oder direkt in der Fleischindustrie arbeiten. Nach Absolvieren der Meisterschule und bestandener Meisterprüfung besteht die Möglichkeit, eine eigene Metzgerei eigenverantwortlich zu betreiben. Des Weiteren darf der Metzgermeister Auszubildende im Beruf des Metzgers und des Fleischereifachverkaufs oder im Verkauf ausbilden.

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