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Fotograf

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Fotografie

Der Beruf Fotograf bzw. Photograph ist vielfältig, sehr abwechslungsreich und kreativ. Fotografen sind in den unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern wie Architekturfotografie, Produktfotografie, Modefotografie, Eventfotografie, Porträtfotografie, Werbefotografie, Unterwasserfotografie oder zum Beispiel in der Pressefotografie, der künstlerischen Fotografie und der Industriefotografie tätig. Fotografen können dabei zwischen der Analog- oder Digitalfotografie wählen, wobei die analoge Fotografie nach und nach immer seltener wird. Zur unverzichtbaren Ausrüstung eines jeden Fotografen gehört die Fotokamera. Ob Spiegelreflex, Systemkamera, Kompakt- oder Bridgekamera bleibt dabei jedem Fotografen selbst überlassen. Oft verwendet ein Fotograf auch mehrere verschiedene Fotokameras je nach Einsatzzweck, wobei die Kompaktkamera in der professionellen Fotografie eher selten anzutreffen ist. Bekannte Marken für Fotoapparate und Zubehör sind beispielsweise Nikon, Canon, Sony, Pentax, Panasonic, Fujifilm oder Olympus. Neben einer guten Kamera arbeitet der Fotograf meist mit verschiedenen Objektiven und Filtern, außerdem verwendet er Hilfsmittel wie Blitzgeräte, Leuchten, Reflektoren, ein Stativ, Speicherkarten und Akkus. Der Begriff Fotograf ist rechtlich nicht geschützt und kann auch von jeder Privatperson verwendet werden, die fotografisch tätig wird aber keine Ausbildung in der Fotografie abgeschlossen hat.

Fotografie

Tätigkeit als Fotograf

Ein Fotograf hält mit seiner Kamera individuelle Eindrücke von Landschaften und der Natur, von Menschen, Gegenständen oder (inszenierten) Szenen fest. Anschließend bearbeitet der Fotograf die entstandenen Bilder am Computer, beispielsweise mit Photoshop, nach. Fotografen spezialisieren sich oft auf eine oder mehrere Fotografie-Schwerpunkte wie zum Beispiel:

Porträtfotografie, Produktfotografie, Eventfotografie, Modefotografie, Künstlerische Fotografie, Architekturfotografie, Industriefotografie, Laufbildfotografie, Luftbildfotografie, Wissenschaftliche Fotografie, Akt-/ Teilaktfotografie, Pressefotografie, Reportagenfotografie, Unterwasserfotografie und Werbefotografie. 

Viele Fotografen entwickeln darüber hinaus ihren ganz persönlichen Fotografie-Stil. Die schwarz/weiss Fotografie, das Fotografieren aus einer ganz bestimmten Perspektive, die abstrakte Fotografie und spezielle Formen der Bildnachbearbeitung sind dabei besonders beliebt.

Bevor ein Fotograf beginnt Fotos zu schießen, finden meist schon andere Tätigkeiten im Vorfeld statt. Fotografen beschäftigen sich meist zuerst mit der Ideenfindung und Planung ihrer Fotos und Shootings genauso wie mit der korrekten Kulissen- und Szenenwahl. Eine gute Beleuchtung und Ausleuchtung, die richtige Verwendung des vorhandenen Lichts (z.B. Tageslicht im Freien), die Uhrzeit und der Sonnenstand sind genauso wichtig wie die richtige Inszenierung der Fotomodels, dem abzubildenden Gegenstand oder der Szene.

Ausbildung zum Fotograf

Die Ausbildung zum Fotografen dauert in der Regel drei Jahre und kann in einem der vier Schwerpunkte bzw. Spezialisierungen Porträtfotografie, Produktfotografie, Industrie- und Architekturfotografie oder Wissenschaftsfotografie abgelegt werden. Nach erfolgreichem Abschluss der dualen Ausbildung zum Fotografen besteht die Möglichkeit zur Weiterbildung zum Fotografenmeister (Meister in Fotografie). Neben der dualen Ausbildung gibt es auch rein schulische Ausbildungen an Universitäten oder Fachhochschulen z.B. ein Studium der Fototechnik zum Photo-Ingenieur Bachelor of Engineering.  Auch eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Fototechnik ist möglich.

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Berufe

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