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Smarter Durchblick: Welche Fenster passen zu Ihrer Immobilie?

Tipps & Trends

07. Mai 2018

Spätestens bei der Bau- oder Sanierungsplanung stellt sich für viele Bauherren die Frage nach den richtigen Fenstern. Der Blick auf Handwerkerportale verrät hier: Material, Design, Technik – all dies machen Fenster heute zu einem der wichtigsten Faktoren für ein gesundes Raumklima. Doch an welchen Kriterien erkennen Sie, ob ein Fenster zu Ihrer Immobilie passt?

Moderne Fenster sind Hightechwunder

Als „Augen“ einer Immobilie sind Fenster nicht nur ein architektonisches Stilelement, sondern inzwischen auch ein wichtiger Bestandteil einer intelligenten und in sich geschlossenen Sicherheits- und Raumklimatechnik. Es überrascht daher nicht, dass Fensterexperten auf Handwerkerportalen auch gerne von der „dritten Haut“ eines Gebäudes sprechen und in dieser Hinsicht auch auf deren hohe Wertigkeit hinweisen. So macht Thomas Weber, Diplom-Ingenieur und Bausachverständiger vom Verband Privater Bauherren e. V., deutlich, dass moderne Fenster trotz ihrer Hightech-Ausstattung heute locker eine Lebensdauer von 40 Jahren aufweisen würden und sich damit die Investition in hochwertige und zum Gebäude sowohl technisch als auch architektonisch passende Fenster immer lohne. Was aber leisten moderne Fenster? Und welche Unterschiede nennen Experten von Handwerkerportalen in Bezug auf Material und Ausführung?

Hightech Fenster bewertet auf Handwerkerplattform

Auf Handwerkerportalen stark nachgefragt: Multifunktionale Fensterelemente

Fenster bilden zusammen mit Türen und Wänden die Außenhaut eines Gebäudes. Es ist daher wichtig, dass sich Fenster sowohl technisch und funktional als auch in Material und Ausführung an ihre Bauumgebung harmonisch anpassen. Besonders gefragt sind Holzfenster, da sie architektonisch vielfältig ausführbar sind und für Wärme und Behaglichkeit stehen. Stammen die Hölzer zudem aus heimischem Anbau, dann ist auch der ökologische Fußabdruck von Holzfenstern weitaus optimaler als bei Kunststoff- oder Aluminiumfenstern. Gerade die beiden letzteren erfreuen sich aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit ebenfalls großer Beliebtheit. Denn im Gegensatz zu Holzfenstern müssen Kunststoff- und Aluminiumfenster nicht alle fünf Jahre neu gestrichen werden. Wichtig ist jedoch vor allem, und da sind sich die Experten auf einschlägigen Handwerkerportalen einig, dass die neuen Fenster immer auch in Bezug auf die umliegenden Wände gesehen werden. Denn stimmt die Wärmedämmfähigkeit hier nicht überein, kann es zu Schimmelbildung kommen. Auf Bauherren- und Handwerkerportalen wir hier der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient (U) als Indikator genannt. Er beschreibt die Wärmedämmfähigkeit von Rahmen (f = frame) und Glas (g = glazing) und errechnet daraus den Wärmedurchgangskoeffizienten Uw für das gesamte Fenster (w = window). Da die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) für Fenster einen Uw-Wert von mindestens 1,3 W/m²k vorsieht, sollten Uf und Ug diesen Wert insgesamt nie überschreiten. Angesichts immer besser gedämmter Außenwände und der Nutzung von Wärmerückgewinnungstechnologien steht aber auch die automatische Lüftung im Fokus moderner Fenstertechnik. So bilden alle Fenster einer Immobilie heute ein in sich geschlossenes System, das dank intelligenter Sensortechnik Raumfeuchte regelmäßig misst und dementsprechend automatisiert für die Zu- beziehungsweise Abfuhr von Luft sorgt. Experten spezialisierter Handwerkerportale weisen in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass Neubauten in der Regel schon mit einem entsprechenden Luftleitungs- und Ventilatorennetz geplant werden. Diese ermöglichen es zum Beispiel auch, Wärme aus der in Bad und Küche entstehenden Warmluft zur Trinkwassererwärmung zurückzugewinnen. Doch mit welchen Kosten müssen Sie als Bauherr bei Fenstern eigentlich rechnen?

Umfrage auf Handwerkerportalen: Sinkende Preise für Fenster

Trotz steigender Rohstoffpreise macht die internationale Konkurrenz deutschen Fensterproduzenten zu schaffen. So vermerkte Fekke van Dijk, Geschäftsführer von Maco Deutschland, schon im vergangenen Jahr in einer brancheninternen Umfrage: „In allen Bereichen des Baus wird investiert und sehr viel Geld ausgegeben, die Preise steigen. Bei Fenster und Türen wird jedoch gespart, die Preisspirale bewegt sich eher nach unten.“ Für Premium-Holzrahmen mit Dreifachverglasung und einem Ug-Wert von 0,6 W/ m²k werden daher bis zu 800 €/ m² berechnet und der günstigste Kunststoffrahmen mit Zweifachverglasung kostet noch rund 250 €/ m². Trotzdem wird die technologische Entwicklung im Bereich Fenster weiter vorangetrieben und als Zukunftstrend nennen die Experten von Handwerkerportalen Fenster, deren Zwischenräume nicht mehr mit Edelgas befüllt werden, sondern ein Vakuum aufweisen. Als Bauherr dürfen Sie daher gespannt sein, was der Fenstermarkt in Zukunft noch für Sie bereithalten wird.

 

Ein redaktioneller Beitrag von Texterstellung Fehrenbacher, Konstanz

 

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