Unser Bewertungsprozess

Wir nehmen eingehende Bewertungen sehr ernst, denn immerhin ist die Weiterempfehlung, das wichtigste Marketing-Instrument der meisten Handwerksbetriebe.

Deswegen haben wir ein strenges Prüfverfahren für eingehende Bewertungen. Der Unterbau dessen ergibt sich aus:

Letztendlich handeln wir auch hier streng nach unserem Unternehmenscredo: fair, ehrlich, wertschätzend

Auch deswegen möchten wir das Prüfverfahren im folgenden so transparent wie möglich machen.

Prüfsteine für Bewertungen

Eingegangene Bewertungen werden von uns stichprobenartig und anlassbasiert überprüft um sogenannten „Fake-Bewertungen“ vorzubeugen.

Dabei kommen die folgenden Prüfsteine zum Tragen.

Auffälligkeitsprüfung

Kernfrage: Lassen sich rund um die Bewertung Auffälligkeiten feststellen?

Dabei spielt der Inhalt der jeweiligen Bewertung noch keine Rolle, vielmehr Informationen und Daten (Metadaten) zur Bewertung. Einige Beispiele sind:

  • Angabe einer Fake-Email Adresse oder einer Wegwerf-Email Adresse
  • Verwendeter Benutzername (z.B. Bewertung im Namen des Handwerksbetriebes selbst oder anstößige Formulierungen)
  • Bewerteter Betrieb existiert nicht (nach Online-Recherche und/oder Kontakt zur entsprechenden Kammer)
  • Viele Bewertungen in sehr kurzer Zeit für den gleichen Betrieb

Diese Beispiele sollen nur verdeutlichen, was bei der Auffälligkeitsprüfung betrachtet wird. Mehr dazu in unseren Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Anonyme Bewertungen?

Bei der Abgabe der Bewertung erfolgt die Abfrage, ob die Bewertung anonym abgegeben werden soll. Das bedeutet, dass der Benutzername nicht angezeigt wird und so womöglich nicht gewünschte Rückschlüsse vermieden werden können. Insofern bezieht sich „anonym“ einzig auf die öffentliche Darstellung. Unser Bewertungsmanagement hat zu jeder Bewertung die Möglichkeit, den/die Verfasser/in zu kontaktieren. Sofern sich dieser Kontakt als nicht mehr gültig herausstellt, schlägt die Auffälligkeitsprüfung fehl.

Inhaltliche Prüfung

Kernfrage: Bedingt der Inhalt der Bewertung (Sterne und Text) weitere Maßnahmen?

Neben der Vermeidung von Fake-Bewertungen geht es bei der inhaltlichen Prüfung auch um das Aufklären etwaiger Missverständnisse, Wahrung von Persönlichkeitsrechten und bei sehr kritischen Bewertungen dem Aufzeigen von Verbesserungspotential für den Handwerksbetrieb.

Einige Beispiele:

  • Kein Bezug auf eine konkrete Handwerksleistung erkennbar
  • Nennung einzelner Mitarbeiter (abseits der Inhabers)
  • Sehr kritische Sternebewertung ohne ausreichend Erläuterung im Text
  • Sehr positiver Text bei hochkritischer Sternevergabe
  • Beleidungen und Übertreibungen
  • Weitere Verstöße gegen unsere Bewertungsrichtlinien

Vorabverifizierung

Zur Steigerung der Glaubwürdigkeit einer Bewertung können entsprechende Nachweise zur Bewertung hochgeladen werden. Wenn dies bereits bei der Abgabe der Bewertung geschieht, ist das eine Vorabverifizierung. Diese Nachweise werden genauso behandelt, wie bei der regulären Verifizierung (s.u.).

Nach der Prüfung

Freischaltung

Sofern unser Bewertungsmanagement grünes Licht für eine Bewertung geben kann, wird diese ohne weitere Kennzeichnung veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt gibt es sowohl eine Benachrichtigung an die angegebene Email-Adresse als auch an den bewerteten Handwerksbetrieb. Dies geschieht garantiert bei registrierten Betrieben. Bei nicht registrierten Betrieben kann das nicht garantiert werden z.B. mangels vorhandener Email-Adresse.

Die Benachrichtigungen beinhalten nur die Informationen, die auch öffentlich in der Bewertung sichtbar sind (z.B. keine Weitergabe von Email-Adressen).

Stichproben

Vor der Veröffentlichung werden Bewertungen zufällig und stichprobenartig zur Verifizierung ausgewählt. Dies ist eine weitere Sicherheitsmaßnahme.

Nachbesserung

Sofern es Nachfragen oder Beanstandungen in den Prüfungen gab und diese auch nachgebessert werden können, wird eine Nachricht an die angegebene Email-Adresse geschickt. Diese beinhaltet den konkreten Grund für die Beanstandung, einer Möglichkeit zur Nachbesserung und die Aufforderung zur Verifizierung (sofern keine gültige Vorabverifizierung vorliegt).

Verifizierung

Bewertungen auf wirsindhandwerk.de müssen sich auf eine konkrete Handwerksleistung beziehen und es muss eine Geschäftsbeziehung zwischen der bewertenden Person und dem Handwerksbetrieb gegeben haben.

Dies kann im Regelfall durch entsprechende Rechnungen oder Auftragsbestätigungen nachgewiesen werden.

Sofern noch keine gültige (Vorab-)Verifizierung vorliegt, kann dieser Nachweise entweder durch unser Bewertungsmanagement angestoßen werden (nach Prüfungen oder durch Stichprobe) oder aber durch die Meldung seitens des bewerteten Handwerksbetriebs.

Konkret erfolgt der Nachweise durch Zusenden/Hochladen eines Scans, Fotos oder PDF, mit der Bitte um Schwärzung der datenschutzrelevanten Stellen.

Die eingesendeten Dokumente werden auf Plausibilität geprüft. Die drei Hauptkriterien für eine gültige Verifizierung sind:

  • Handelt es sich um eine Rechnung oder Auftragsbestätigung?
  • Ist der Handwerksbetrieb eindeutig daraus erkennbar?
  • Passen die aufgeführten Arbeiten/Leistungen zur Bewertung?

Sofern sich diese drei Fragen mit ja beantworten lassen, ist die Verifizierung gültig.

Bei der Freischaltung einer verifizierten Bewertung wird diese als „geprüft“ markiert.

Fristen & Zyklus

Für Nachbesserungen und Verifizierungen gilt aktuelle eine Frist von 14 Tagen. Sofern in dieser Zeit keine (gültige) Rückmeldung erfolgt, wird die Bewertung dauerhaft entfernt.

Sofern eine Rückmeldung ungültig ist (z.B. keine verifizierbaren Dokumente oder textlich ungenügende Nachbesserung) wiederholt sich der Prozess ein weiteres Mal. Sollte auch das fehlschlagen, wird die Bewertung dauerhaft entfernt.

Stand: Mai 2021