Studie: Digitalisierungsbarometer

Der Digitalisierungsbarometer erschien erstmals im Oktober 2020

Studie: Digitalisierungsbarometer

Wie digital ist das Handwerk wirklich?

Der Digitalisierungsbarometer ist ein breit angelegtes, deutschlandweites Forschungsprojekt, das erstmalig den Grad der Digitalisierung unterschiedlicher Gewerke des Bau- und Ausbauhandwerks analysiert. Mit einem bislang einzigartigen 360°-Forschungsmodell und einer umfassenden, deutschlandweiten Erhebung wurden Handwerker, Industrie, Endverbraucher und junge Menschen zum Status Quo in Sachen Handwerk und Digitalisierung befragt. Das Forschungsmodell baut auf einer kontinuierlichen Fortschreibung der Studie auf.

Der Digitalisierungsbarometer erschien erstmals im Oktober 2020
Der Digitalisierungsbarometer erschien erstmals im Oktober 2020
Der Gesamtindex liegt bei 37 von 100 möglichen Punkten. Folgende Dimensionen wurden untersucht: 1. Betriebsführung und -entwicklung, 2. Marktkommunikation, 3. Geschäfts- und Verwaltungsprozesse, 4. Betriebliche Leistungserbringung

Die Erhebung

Die Studie umfasst etwa 300 Seiten und unterrichtet über den Stand der Digitalisierung in einem der wirtschaftlich bedeutendsten Berufsstände unseres Landes in einem Umfang, der bis dato einmalig ist: Insgesamt wurden 1800 Handwerksbetriebe (telefonisch), 1000 Endkunden (online), 900 Jugendliche (online) sowie etwa 40 Experten (Workshops) befragt. Der Erkenntnisgewinn dient in erster Linie dazu, den digitalen Status Quo der Handwerksbetriebe zu messen und daraus Strategien für die Zukunft zu entwickeln, um letztlich das Handwerk dabei zu unterstützen, den zweifellos notwendigen digitalen Wandel zu bewältigen.

Die Autoren

Autoren sind neben Andreas Owen  (oben links) und Anja Reith (oben rechts) auch Wolfgang Plöger (unten links), dessen Institut Lab4Innovations GmbH & Co. KG sich seit 2013 mit der Analyse von gesellschaftlichem Wertewandel beschäftigt, und Georg Hiltner (unten rechts), der sich als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz auch mit der digitalen Transformation in den Handwerksbetrieben sowie den Handwerksorganisationen auseinandersetzt. Das Autoren-Team ist somit interdisziplinär aufgestellt und vereint Experten aus der digitalen Welt, der Sozialforschung und der Handwerksorganisation.

Mit Unterstützung

Unterstützt haben die Studie das Wirtschaftsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg als Fördermittelgeber, die Deutsche Bank als Hauptsponsor, wirsindhandwerk.de und die Signal Iduna als weitere Sponsoren und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) als Transferpartner. Medienpartner sind die Deutsche Handwerkszeitung (DHZ), das handwerk magazin und die TV-Sendung Bauen & Wohnen

Wir haben alle relevanten Punkte in dieser Box für Sie zusammengefasst. Für weitere Informationen zur Studie stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Lesen Sie auch unseren Blog-Beitrag:  Wie digital ist das Handwerk wirklich?

Würden Sie einen Handwerksbetrieb des Baus und Ausbaus bevorzugen, der im Internet gute Bewertungen hat?

Befragt wurden 1.008 Besitzer von Wohneigentum, Quelle: Digitalisierungsbarometer für das Bau- und Ausbauhandwerk

Häufig gestellte Fragen

Was für einen Sinn und Zweck hat die Studie?
Durch die umfassende Betrachtung unterschiedlicher Interessensgruppen und Perspektiven soll mit den aus der Studie gewonnenen Erkenntnissen eine dezidierte Stärken-Schwächen-Analyse ermittelt werden, die die Potentiale der einzelnen Gewerke aufzeigt, sowie kurz- und mittelfristige Erfolgsstrategien ableiten lässt. Gleichzeitig soll eine Vergleichbarkeit zwischen den untersuchten Gewerken erarbeitet werden, damit die jeweiligen Gewerke voneinander profitieren können.
Was sind die Forschungsschwerpunkte der Studie?
Bei einer ganzheitlichen Betrachtung der Digitalisierung im Handwerk genügt es nicht, sich inhaltlich ausschließlich auf die technologische Dimension zu konzentrieren. Es ist darüber hinaus erforderlich, die kulturellen / psychologischen Motive wie auch Barrieren gegenüber der Digitalisierung in der Forschung zu berücksichtigen. Erst durch die Berücksichtigung und das Verständnis beider Perspektiven erschließen sich Ansatzpunkte, spezifische Digitalisierungsangebote sowie eine Kommunikation zu konzipieren, um die Digitalisierung aktiv zu gestalten.
Für wen wurde die Studie gemacht?
Die Ergebnisse sollen in erster Linie Kammern und Verbänden zur Verfügung gestellt werden, um ihre Handwerksbetriebe aktiv im Umgang mit der Digitalisierung unterstützen zu können. Aber auch für Handwerker oder interessierte Bürger:innen, die sich mit der Zukunft des Handwerks und/oder der digitalen Transformation beschäftigen, kann die Studie interessant sein.
Steht die Studie digital zur Verfügung?
Ja! Unter www.digibarometer-handwerk.de/download-form/ gibt es die Studie kostenlos zum Download.
Gibt es die Studie auch in gedruckter Form?
Es gibt eine limitierte Auflage an gedruckten Exemplaren. Kontaktieren Sie uns gerne, sollten Sie sich für ein gedrucktes Exemplar interessieren.

www.digibarometer-handwerk.de

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